Fit werden Für die Wildnis

Viele Menschen fühlen sich in dem gegenwärtigen Zeitalter der fortschreitenden Digitalisierung immer mehr der Wildnis hingezogen. Nicht selten wird die Rauheit der Natur allerdings unterschätzt. Um fit für die Natur zu werden bedarf es somit einer gut ausgeprägten mentalen und körperlichen Vorbereitung.

Mentaltraining

Ein Wildnisabenteuer kann sehr unterhaltsam, aber einen auch jederzeit an die Grenze des machbaren treiben. Um Krisensituationen in der Natur besser zu bewältigen, braucht der Abenteurer eine ausgeprägte mentale Stärke. Tagtägliche Meditationen im Freien schärfen die Sinne und schulen die Achtsamkeit für die Ereignisse in dem unmittelbaren Umfeld. Kombiniert mit unterschiedlichen Atemübungen bleibt der Geist klar und lässt sich nur schwer aus seiner stabilen Mitte bringen.

Fitnesstraining

Laut Charles Darwin überlebt die harten Gesetze der Natur nur derjenige der sich am besten anpassen kann – „survival of the fittest“. Das heißt, dass wir unseren Körper auf das Wildnisabenteuer entsprechend vorbereiten müssen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass Wildnishüter körperlich sehr fit sind. Sie berichten, dass das eigene Körpergewicht während der Belastung in der Natur eine zentrale Rolle spielt. Häufig liegen hohe Baumstämme im Weg, die es zu überqueren gilt oder steile Felswände setzen einem zu. Daher sollte beim Training der Fokus auf Übungen mit dem eigenen Körpergewicht liegen. Die altbekannten Liegestütze, Kniebeugen, Sit-ups und Planks bieten hier bereits gute Möglichkeiten den Körper auf das vorzubereiten, was kommt. Mit den schweren Wanderrucksäcken lassen sich viele dieser Übungen zusätzlich intensivieren. Zeitgleich simuliert der Rucksack perfekt die Belastung in der Natur, weil dieser ohnehin die ganze Zeit getragen wird.

Der Rücken sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden. Die beste Fitnessübung für den Rücken sind Klimmzüge. Je nach Trainingsstand kann man die Intensität mit Widerstandsbändern senken oder mit zusätzlichen Gewichten erhöhen. Allerdings lassen sich Klimmzüge ohne eine Klimmzugstange nur schwer durchführen. Für einen optimalen Griff und eine saubere Übungsausführung sollten Wildnisliebhaber sich für zu Hause eine zulegen. Alternativ können auch widerstandsfähige Äste am Baum die Stangenfunktion übernehmen. Passende Trainingsgeräte wie Klimmzugstangen und Wiederstandsbänder findet man Online.

Wildnis- und Survivalworkshops

Heutzutage existiert eine große Bandbreite an Wildnisworkshops, die besucht werden können. Häufig ist es ratsam für diese etwas Geld auf den Tisch zu legen und über einen längeren Zeitraum sich damit auseinanderzusetzen. Das verhindert Frustration und ungewollte schwierige Konfliktsituationen während des Abenteuers.

Speziell für die etwas Kleineren gibt es von KIKA ein Projekt, dass den Namen „Durch die Wildnis“ trägt. Hier treffen sich sechs Jungs und Mädchen, die dann mit dem Produktionsteam im Ausland ein Wildnisabenteuer durchlaufen. Technologische Geräte, wie Handy und Computer werden bewusst gemieden und der Schlafsack und das Zelt rücken in den Fokus.

Wer sich mehr mit Wildnis und Fitness befassen möchte der kann hier vorbeischauen.

Falkner Michael

Liebe es einfach "draussen" zu sein. Am liebsten auf dem MTB. Aber auch Bergwandern, Klettersteige und im Winter Schneeschuhtouren begeistern mich einfach.

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