VOI den Ausblick am Hochgründeck

Bergpanorama vom AllerFeinsten am Hochgründeck

Das Hochgründeck im Pongau ist mit 1827 Meter einer der höchsten bewaldeten Gipfel Europas und bietet wahrlich ein Bergpanorama vom Allerfeinsten. Auf den Gipfel kommt man zu Fuß oder mit dem Rad (Mountainbike oder Trekkingrad) von den verschiedensten Orten wie Bischofshofen, Wagrain, Hüttau oder Sankt Johann. Je nach Startort und Wahl der Route ist das Hochgründeck eigentlich für Jeden machbar. Radfahrer sollten sich aber auf einen VOI steilen Endanstieg einstellen. Also wer konditionell nicht so stark ist sollte eine direkte Tour nehmen wie etwa von Wagrain oder Bischofshofen aus.

 

Wir entschieden uns das Hochgründeck mit dem Rad zu Erstrampeln. Mit Sicherheit werden wir aber auch die Wanderrouten da hinauf mal abgehen, weil´s einfach zu schön da oben ist. Da wir Rundtouren favorisieren entschieden wir uns für die etwas längere Variante mit Startpunkt in Flachau. Aber bevor wir näher auf die Strecke eingehen hier noch ein paar Informationen zu der Gegend:
Das Hochgründeck gehört zu den Salzburger Schieferalpen und bietet herrliche Ausblicke auf die umliegenden Gebirge wie den direkten Nachbarn – den Hochkönig. Weiter wären da das Tennengebirge, die Schladminger- und Radstädter Tauern bis hin zu dessen größten Bruder – den Hohen Tauern.
Direkt zum Gipfelkreuz auf dem Hochgründeck darf man nur zu Fuß aus vom Heinrich Kienerhaus, dem eigentlichen Bergziel für Biker. Das Heinrich Kienerhaus selbst bietet eine super Terrasse mit VOI geilem Ausblick, man kann quasi dem Hochkönig zuprosten. Auf der Speisekarte findet man viele regionale Schmankerl was die Auswahl nach den Qualen beim Aufstieg noch mal zur Qual machen kann. :-) Wir entschieden uns (wieder einmal) für einen leckeren Kasspressknödel. Und der war/ist genauso guad wie die Aussicht – VOI Guad!

 

Tourdaten & Impressionen

 

  • Radrunde für MTB oder Treckingrad
  • Länge: 60,6 km
  • Gesamtanstieg: 1741m
  • Tiefster Punkt: 712m
  • Höchster Punkt: 1829m
  • Fahrdauer: ca. 5 Stunden
  • Startpunkt: Flachau

Verpflegung

Im Heinrich Kienerhaus haben wir einen der besten Kasspressknödel EVER gegessen. Wirklich super. Alle anderen Gerichte wie diverse Brotzeitplatten oder auch der Kaiserschmarrn sahen ziemlich gut aus und es war vor allem sehr reichlich auf den Tellern. In den Gesichtern der anderen Besucher konnten wir ablesen das es auch ihnen sehr gemundet hat. Ach und das Stiegl-Weizen schmeckt bei dem Panorama auch ned schlecht :-)

 

Streckenbeschreibung

Wir verlassen Flachau in nördlicher Richtung und rollen uns die ersten 17km locker ein. Bis nach Hüttau gehts ständig leicht bergab auf asphaltierten Radwegen und auch ein Teil auf der Hauptstraße. Diese Einrollphase tut sogar gut denn so fährt man nicht “kalt” in den ersten knackigen Anstieg. Ab Hüttau gehts dann links auf die Iglsbach-Straße in einigen Kehren auf Asphalt relativ steil bergauf. Bei km20 links abbiegen und auf der kurzen Abfahrt etwas verschnaufen. Nach nur zwei Kilometer, km22, ist (endlich) Schluß mit Asphaltstraße und wir fahren einen guten Kilometer auf Forststrasse entlang eines Baches. Wir queren schließlich den Bach und ab jetzt ist Schluss mit lustig, ab hier gehts quasi nur noch bergauf auf Forst- und auch Schotterwegen. Umso höher wir kommen umso schöner werden die Ausblicke. Auch wenn man zumeist “im Wald” fährt gibt es immer wieder Stellen bei denen man die Bergwelt bestaunen kann, die Vorfreude auf das was man erst von ganz oben sieht steigt wirklich mit jedem Pedaltritt.
Auf 1371 Höhenmeter (km31 der Tour) empfehlen wir eine kleine Rast auf dem Ginausattel, einem super Aussichtspunkt mit kleiner Liegewiese (!). Der Schlussanstieg zum Heinrich Kienerhaus hat es wirklich in sich. VOI steil besonders die letzten 300hm. Bei km36 hat man es schließlich geschafft und erreicht das Heinrich Kienerhaus. Nun kann man entweder gleich den 5 Minuten Fußmarsch zum Gipfelkreuz in Angriff nehmen oder erst einmal auf der Terrasse Durchschnauffen.

Irgendwann muss man sich wieder von dem genialen Rundumblick lösen und auch wieder runter. Die Abfahrt vom Heinrich Kienerhaus nach Wagrain ist ein Traum. Fast 1000 Höhenmeter legt man hier auf 11 km am Stück zurück. VOI der Bremsentest also. “Unten” angekommen gehts auf Asphaltstraße nochmal bis km52 leicht bergauf bevor man locker nach Flachau rollen kann. Geschafft.

Falkner Michael

Liebe es einfach "draussen" zu sein. Am liebsten auf dem MTB. Aber auch Bergwandern, Klettersteige und im Winter Schneeschuhtouren begeistern mich einfach.

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