Fit ohne Fitnessstudio- So klappt’s mit der Sommerfigur

Ausreichend Bewegung in unseren Alltag einzubringen ist mittlerweile schwieriger denn je. Gerade in Zeiten von Corona verbringt ein Großteil der Menschen seine Freizeit sitzend. Fast zwei Drittel aller Männer und mehr als die Hälfte aller Frauen leiden hierzulande an Übergewicht. Und Übergewicht ist eine der Hauptursachen für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen. Viele scheuen aus Scham oder Zeitmangel den Gang ins Fitness-Studio. Dabei kann man sich auch ohne Fitness-Studio problemlos fit und gesund halten. Wir haben ein paar Tipps für euch zusammengestellt, wie ihr mit wenig Aufwand zur Sommerfigur kommt!

Regelmäßige Bewegung ist wichtig

Die Forschung zeigt es: Wer sich regelmäßig und ausreichend bewegt, beugt vielen verschiedenen Erkrankungen vor. Durch die Stärkung von Herz und Muskulatur wird zusätzlich der Fettstoffwechsel angeregt. Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) rät, einen Puls von mindestens 100 Schlägen pro Minute anzustreben, um einen nachhaltigen Effekt auf die Gesundheit zu erzielen. Dies erreicht man schon bei einem leichten Workout wie z. B. Joggen, Schwimmen oder Radfahren.

Grundsätzlich ist es ratsam, ein tägliches Training zu absolvieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob man 10 oder 60 Minuten trainiert – es kommt allein auf die Regelmäßigkeit an. Denn nur wer sich regelmäßig zum Training motivieren kann, erzeugt einen ausreichenden Trainingsreiz für den Körper. Erst durch die andauernde Wiederholung werden die Muskeln zur sogenannten Superkompensation und damit zur nachhaltigen Stärkung angeregt.

Ein gutes Warm-Up ist Pflicht

Bevor man richtig durchstarten kann, ist es entscheidend, den Körper aufzuwärmen. Dadurch werden Herz und Muskulatur an die Belastung herangeführt. Es bieten sich alle Übungen an, die den gesamten Körper in Bewegung versetzen wie z. B. Jumping Jacks (“Hampelmänner”) oder Burpees. Wer sich etwas mehr zutraut, macht Jump Squats. Jede dieser Übung sollte 30 bis 60 Sekunden durchgeführt und bis zu 3 Mal wiederholt werden. Anschließend werden Muskeln und Bänder gedehnt, um einer Verletzung während des eigentlichen Workouts vorzubeugen.

Welches Equipment kann ich nutzen?

Egal, ob ein Training drinnen oder draußen stattfindet: Ein ordentliches Equipment ist die Basis jeder Trainingseinheit. Dazu gehören z. B. eine Yogamatte, Trainingsbänder oder Hanteln. Alles, was du brauchst, findest du bei Gorilla Sports.

Wer draußen Sport macht, hat viele Vorteile

Wer sich entscheidet, sein Workout in der freien Natur zu absolvieren genießt viele Vorteile: Allein die Bewegung an der frischen Luft ist ein wahrer Jungbrunnen für den Körper. Die UV-Strahlen regen zusätzlich die Bildung vom lebenswichtigen Vitamin D an – und das nicht nur bei strahlendem Sonnenschein. Außerdem wurde im Rahmen einer Studie herausgefunden, dass Outdoor-Sportler nach dem Training wesentlich positiver eingestellt sind als die Sportsfreunde im Studio. Wer draußen trainiert hat übrigens häufiger den Drang, diese Aktivität zu wiederholen!

Welche Übungen sind geeignet?

Ein gutes Training muss nicht aus tausend verschiedenen Übungen bestehen. Es reicht aus, eine Handvoll guter Übungen zu wiederholen. Natürlich ist ein abwechslungsreiches Training auf Dauer wesentlich interessanter. Dazu kann man die vorgestellten Übungen einfach in unterschiedlichen Variationen ausführen. Wir empfehlen als Grundlage für das Training eine Reihe körpergewichtsbasierter Übungen, die den gesamten Körper beanspruchen: Kniebeugen, Liegestütze, Situps. Allein mit diesen drei Übungen kann man mehr als 100 verschiedene Muskeln effektiv trainieren!

Falkner Michael

Liebe es einfach "draussen" zu sein. Am liebsten auf dem MTB. Aber auch Bergwandern, Klettersteige und im Winter Schneeschuhtouren begeistern mich einfach.